Praxis für Dermatologie Berlin
übermässiges Schwitzen Berlin

Übermäßiges Schwitzen – Hyperhidrose

Übermäßiges Schwitzen ist behandelbar

In Deutschland leiden nach Schätzungen circa fünf Prozent der Bevölkerung an krankhaftem, übermäßigem Schwitzen, der Hyperhidrose.

Die Betroffenen haben in der Regel einen sehr starken Leidensdruck, da zwischenmenschliche Kontakte oftmals selbst oder von anderen gemieden werden. Auch auf das Berufsleben können die übermäßig schwitzenden Hände, die Schweißränder an den Hemden und der schlechte Körpergeruch negative Folgen haben.

Aus Scham wird oftmals nicht einmal der Arzt aufgesucht. Dabei kann er in vielen Fällen sehr gut helfen. Der Facharzt für Dermatologie Dr. med. Hilbert in Berlin hat sich seit vielen Jahren auf die Behandlung des übermäßigen Schwitzens spezialisiert.

Warum kommt es zum übermäßigen Schwitzen?

Grundsätzlich ist die Hyperhidrose eine Fehlregulation des vegetativen Nervensystems, das aktiviert wird, ohne dass hierfür ein physiologischer Grund, wie die Erhöhung der Körpertemperatur, vorliegt. Das kann zum einen krankhafte Ursachen, wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus haben, zum anderen kann das übermäßige Schwitzen einfach anlagebedingt sein.

Wie kann der Arzt bei Hyperhidrose helfen?

Zunächst müssen eventuelle Erkrankungen ausgeschlossen, bzw. behandelt werden. Beim anlagebedingten Schwitzen können zum Beispiel Aluminiumhydroxit-Lösungen oder Salbeipräparate einen positiven Effekt haben. Die Behandlung des übermäßigen Schwitzens durch Tabletten scheitert in der Regel an den häufigen Nebenwirkungen der Medikamente.

Gute Behandlungserfolge erzielt man mit der Injektion von Botolinumtoxin A in die betroffenen Areale. Die Wirkung hält vier bis sechs Monate, manchmal auch bedeutend länger an. Sie ist oftmals die einzig effektive Therapie bei der Hyperhidrose der Hände, Füße und des Kopfes, wird aber noch häufiger an den Achseln eingesetzt. In Deutschland ist Botolinumtoxin A zur Behandlung der Hyperhidrose zugelassen. Bei nachgewiesener Krankhaftigkeit des Schwitzens übernehmen die privaten Krankenkassen in der Regel die Kosten der Behandlung.

An den Achseln hat sich in den letzten Jahren immer mehr die Schweißdrüsenabsaugung durchgesetzt. Mit diesem Verfahren ist es mit einem einmaligen Eingriff in lokaler Betäubung möglich, die übermäßige Schweißproduktion dauerhaft deutlich zu reduzieren oder sogar ganz auszuschalten.

Bei nachgewiesener Krankhaftigkeit des Schwitzens übernehmen die privaten Krankenkassen in der Regel die Kosten sowohl für die Behandlung mit Botolinumtoxin als auch für die Absaugung.