Haarerkrankungen: Behandlung bei aesthmedic
Haarsprechstunde Berlin in der Praxis für Dermatologie und Chirurgie
Spezielle Sprechstunde für Patienten mit Haarausfall
- Seit wann besteht der Haarausfall, an welchen Stellen tritt er auf, wie stark ist er etc.?
- Gibt es chronische Erkrankungen, vorhergehende Infekte, werden permanent bestimmte Medikamente eingenommen?
Haarkrankheiten können verschiedene Ursachen haben
- Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)
- androgenetische Alopezie (hormonell bedingter Haarausfall)
- Haarausfall durch Medikamente
- falsche Pflege
- spezifische Haarerkrankungen
Anhand einer fundierten Diagnose beraten wir den Patienten zu möglichen Therapieformen.
Untersuchung und Behandlung: Haarkrankheiten
Haarerkrankungen: Kreisrunder Haarausfall
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist eine Haarerkrankung, die nicht selten auftritt. Der Verlauf ist meist nicht vorhersehbar: Oft bildet sich der kreisrunde Haarausfall innerhalb eines Jahres zurück, manchmal tritt er auch wiederholt auf. Die Ursache der Alopecia areata ist nicht bekannt, vermutet wird eine Autoimmunreaktion.
Der kreisrunde Haarausfall ist in keiner Weise gefährlich. Er stellt für die Betroffenen allerdings eine sehr starke psychische Belastung dar. Durch die Krankheit entstehen vor allem auf dem Kopf runde Areale, auf denen die Haare vollständig ausgefallen sind. Dieser Haarausfall ist für Außenstehende oft deutlich sichtbar, von daher fühlen sich die meisten Patienten in ihrem sozialen Leben beeinträchtigt. Betroffen vom kreisrunden Haarausfall sind alle Altersgruppen und beide Geschlechter. Da keine Ursache der Haarkrankheit bekannt ist, kann auch keine ursächliche Behandlung durchgeführt werden. Verschiedene therapeutische Maßnahmen werden ergriffen, wobei im Einzelfall abzuwarten ist, was die Behandlung bewirkt. Bei leichteren Fällen ist häufig Abwarten die beste Therapie, sofern für den Patienten die psychische Belastung nicht zu groß ist.
Therapieansätze bei kreisrundem Haarausfall
Die Behandlungsansätze bei kreisrundem Haarausfall unterschieden zwischen äußerlicher, örtlicher und innerer Anwendung sowie grundsätzlich zwischen immunstimulierender oder immununterdrückender Therapie. Zur äußerlichen Anwendung wird der Wirkstoff DCP (Diphenylcyclopropenon) verwendet. Daneben kommen kortikoidhaltige Lösungen, Cremes oder Schaum zum Einsatz. Als innere Therapie setzt der Dermatologe in einem ersten Schritt auf die Einnahme von Zink. Bleibt die Einnahme erfolglos, können auch Kortison-Derivate eingesetzt werden. In hartnäckigen und schweren Fällen muss medizinisch fachübergreifend nach auslösenden Ursachen gesucht werden.