Praxis für Dermatologie Berlin
Dermatologie Berlin

Schuppenflechte (Psoriasis)

Professionelle Behandlung: Schuppenflechte dauerhaft lindern

Die Schuppenflechte wird in der Dermatologie als Psoriasis bezeichnet. Laut Schätzungen des Deutschen Psoriasis Bund e.V. leiden insgesamt zwei bis drei Prozent der Weltbevölkerung an Schuppenflechte. Behandlung und Therapie variieren je nach Intensität der chronischen Hauterkrankung, ist aber nach den heutigen Kenntnissen der Hautmedizin sehr gut umsetzbar. Fest steht jedoch: Schuppenflechte ist nicht heilbar, aber mit den richtigen Maßnahmen sehr gut behandelbar.

Dr. med. Hilbert, Hautarzt in Berlin, berät Sie gerne zu Ihrer individuellen Psoriasis Therapie. In einem persönlichen Gespräch besprechen wir die Möglichkeiten einer Behandlung – abgestimmt auf Ihren Krankheitsverlauf.

Was ist Schuppenflechte?

Die Schuppenflechte oder auch Psoriasis ist eine entzündliche, chronische Hauterkrankung. Sie ist gutartig und nicht ansteckend, kann bei einem schweren Verlauf aber das Leben des Betroffenen stark beeinträchtigen. Psoriasis Symptome sind Hautareale, die gerötet, schuppig und erhaben sind. Die Krankheit kann am gesamten Körper auftreten. Hinzu kommen bei vielen Patienten Veränderungen an den Nägeln. Bei 20 Prozent der Betroffenen kommt es im Laufe der Jahre zu einer Psoriasis-Arthritis, unter anderem an den Finger- und Zehengelenken. Schuppenflechte tritt in Schüben auf, zwischen denen auch eine längere Zeit ohne Beschwerden liegen kann. Bei einer gesunden Haut erneuert sich diese innerhalb eines Monats.

Bei einer Psoriasis Erkrankung ist dies nicht der Fall. Aus biologischer Sicht „wandern“ die Zellen der Epidermis (oberste Hautschicht) siebenmal schneller an die Hautoberfläche. Somit ist die Zeitspanne der Hauterneuerung bei einem Patienten mit Schuppenflechte deutlich verkürzt. Die Folge ist das Aufkommen von glänzenden Hautschuppen und rote Stellen.

Ursachen der Schuppenflechte

Bei der Schuppenflechte spielt die familiäre Vorgeschichte eine Rolle. Andere Erkrankte in der Familie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, selbst an Psoriasis zu erkranken. Weitere Faktoren sind Streptokokken-Infektionen, bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Betablocker oder Marcumar, oder auch Stress.

Psoriasis Therapie

Die grundlegende Hautbehandlung ist bei der Psoriasis Therapie für die Betroffenen unverzichtbar: Wichtig ist Fett, das der Haut von außen zugeführt wird. Rückfettende Ölbäder oder fettreiche Salben wirken günstig auf den Hautzustand. Befindet sich die Haut in einem akuten Schub, muss vor der Schuppenflechte Behandlung die Schuppenschicht an den erkrankten Stellen abgelöst werden. Daraufhin kommen Salben mit verschiedenen Wirkstoffen zum Einsatz. Der Dermatologe verschreibt individuell abgestimmte Arzneien. Als begleitende Schuppenflechte Behandlung eignet sich in vielen Fällen eine Bestrahlungstherapie mit selektiv-ultraviolettem Licht (SUP-Therapie). Bei schweren Verläufen der chronischen Hautkrankheit erfolgt auch eine Psoriasis Therapie in Form von Tabletten. Hier kommen verschiedene Präparate zum Einsatz, deren mögliche Nebenwirkungen jedoch gewissenhaft abgewogen werden müssen.