Praxis für Dermatologie Berlin
Dermatologie Berlin

Haarerkrankungen: Behandlung bei aesthmedic

Haarsprechstunde Berlin in der Praxis für Dermatologie und Chirurgie

Haarausfall ist ein Problem, das viele Menschen sehr belastet. Länger anhaltender, deutlicher Haarverlust sollte mit dem Dermatologen besprochen werden. In einigen Fällen ist Haarausfall nämlich ein Hinweis auf eine schwerwiegende Erkrankung oder einen Mangelzustand, der behandelt werden sollte. Es muss aber ebenso darauf hingewiesen werden, dass Haarausfall häufig ein rein kosmetisches Problem ist und Behandlungen nicht immer zum Erfolg führen.

Spezielle Sprechstunde für Patienten mit Haarausfall

Für alle Betroffenen mit Haarausfall bieten wir in unserer Hautarzt Praxis unsere Haarsprechstunde an. Im Rahmen einer solchen Sprechstunde beantworten wir alle Fragen rund um den Haarausfall. Im Verlauf des intensiven Gespräches mit den Patienten klären wir unter anderem folgende Fragen:

  • Seit wann besteht der Haarausfall, an welchen Stellen tritt er auf, wie stark ist er etc.?
  • Gibt es chronische Erkrankungen, vorhergehende Infekte, werden permanent bestimmte Medikamente eingenommen?

Haarkrankheiten können verschiedene Ursachen haben

Die fundierte Analyse Ihrer Haarsituation ermöglicht uns, die Ursachen der Haarkrankheiten beziehungsweise des Haarausfalls festzustellen. Möglich ist hierbei:

  • Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)
  • androgenetische Alopezie (hormonell bedingter Haarausfall)
  • Haarausfall durch Medikamente
  • falsche Pflege
  • spezifische Haarerkrankungen

Anhand einer fundierten Diagnose beraten wir den Patienten zu möglichen Therapieformen.

Untersuchung und Behandlung: Haarkrankheiten

Eine eingehende Untersuchung der Haare bestimmt das Stadium, die Schwere und die exakte Form des Haarausfalls. Haardichte, Wachstumsstadien sowie Zustand der Haarwurzeln und der Haare beurteilen wir unter anderem mithilfe des computergestützter, bildgebender Verfahren. Diese Methode ist im Gegensatz zu älteren Haardiagnoseverfahren schmerzfrei und sehr genau. Hierfür werden einige Haare gekürzt und eingefärbt. Sie werden anschließend in 20- bis 40-facher Vergrößerung digital fotografiert, diese Bilder wertet eine spezielle Software aus. Aus der Berechnung des Verhältnisses zwischen Anagenhaaren (Haare in der Wachstumsphase) und Telogenhaaren (Haare in der Ruhe- und Ausfallphase) kann der Dermatologe Rückschlüsse auf den Haarausfall ziehen. Ergänzt wird dieses Verfahren auch mit einer Blutentnahme.

Haarerkrankungen: Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist eine Haarerkrankung, die nicht selten auftritt. Der Verlauf ist meist nicht vorhersehbar: Oft bildet sich der kreisrunde Haarausfall innerhalb eines Jahres zurück, manchmal tritt er auch wiederholt auf. Die Ursache der Alopecia areata ist nicht bekannt, vermutet wird eine Autoimmunreaktion.

Der kreisrunde Haarausfall ist in keiner Weise gefährlich. Er stellt für die Betroffenen allerdings eine sehr starke psychische Belastung dar. Durch die Krankheit entstehen vor allem auf dem Kopf runde Areale, auf denen die Haare vollständig ausgefallen sind. Dieser Haarausfall ist für Außenstehende oft deutlich sichtbar, von daher fühlen sich die meisten Patienten in ihrem sozialen Leben beeinträchtigt. Betroffen vom kreisrunden Haarausfall sind alle Altersgruppen und beide Geschlechter. Da keine Ursache der Haarkrankheit bekannt ist, kann auch keine ursächliche Behandlung durchgeführt werden. Verschiedene therapeutische Maßnahmen werden ergriffen, wobei im Einzelfall abzuwarten ist, was die Behandlung bewirkt. Bei leichteren Fällen ist häufig Abwarten die beste Therapie, sofern für den Patienten die psychische Belastung nicht zu groß ist.

Therapieansätze bei kreisrundem Haarausfall

Die Behandlungsansätze bei kreisrundem Haarausfall unterschieden zwischen äußerlicher, örtlicher und innerer Anwendung sowie grundsätzlich zwischen immunstimulierender oder immununterdrückender Therapie. Zur äußerlichen Anwendung wird der Wirkstoff DCP (Diphenylcyclopropenon) verwendet. Daneben kommen kortikoidhaltige Lösungen, Cremes oder Schaum zum Einsatz. Als innere Therapie setzt der Dermatologe in einem ersten Schritt auf die Einnahme von Zink. Bleibt die Einnahme erfolglos, können auch Kortison-Derivate eingesetzt werden. In hartnäckigen und schweren Fällen muss medizinisch fachübergreifend nach auslösenden Ursachen gesucht werden.